Die Welt der Ängste des Stephen King    

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Obwohl die Angst das tragende Element in Stephen Kings Romanen ist, so setzt er doch auch die Gewalt gezielt in seinen Romanen ein. Gewalt ist unter anderen  das finale Mittel, sich aus der Angst zu befreien. In seinem Roman „Todesmarsch“, welchen er unter dem Pseudonym „Richard Bachmann“ erfolgreich veröffentlichte, herrscht die Gewalt des Staates. Die Protagonisten plagt ein ständiges Gefühl der Angst, da ihnen der Tod droht, wenn sie zum Stehen kommen. Kings Romane leben von der Bedrohung: Eine Bedrohung, die uns in Angst versetzt. Die Befreiung von der Bedrohung geschieht in Stephen Kings Romanen durch den Tod oder durch Gewalt. Zum Beispiel, die ständige Bedrohung vor Vampiren, die in „Brennen muß Salem“ vorherrscht, die durch Gewalt beseitigt wird. In Kings Romanen scheint keine sinnlose Gewalt zu existieren. Jede Gewalt hat ihren Ursprung, wie auch jede Angst ihre Ursache hat.

 

 

Doch in unser real existierenden Welt können wir die Ursachen für Gewalt nicht immer orten. Gewalttätiges Verhalten hat nicht immer eine erkennbare Ursache. Die Berichterstattung über die Gewalt beleuchtet leider meistens nicht die Hintergründe für die Entstehung der Gewalt. Die kurzgefaßten Meldungen lassen für differenzierte Erklärungen keinen Raum, so daß der Eindruck entsteht, das die Gewalt keine Ursache und Ursprung hat. Des weiteren, existiert aber auch die Lust an der Gewalt im Menschen, die sich unter anderen durch Quälen von Menschen und Tieren äußert – eine Form des Sadismus, wie wir später sehen werden. Die folgenden Betrachtungen über die Gewalt werden. auch wie zuvor, in den Kontext mit Stephen Kings Romanen gesetzt.